24. Juni 2011

mein Beileid ...

wieder einmal gehöre ich zu den menschen die es als letztes erfahren.
''motorradunfall .. er starb''
als ich diese worte las,lief im hintergrund 'i miss you' (interpret ist mir gerade unbekannt).
passt ja super,dachte ich mir.
''es ist hart, es ist nicht fair und man kann die trauer nicht in worte fassen, aber es ist so...''
tränen fließen.was antwortest du am besten darauf?
'' es tut mir leid, es tut mir so unfassbar doll leid. wir sind für dich da'',antwortete ich.
''morgen ist dein süßer wieder da..pass gut auf ihn auf,ja?''

wie fühlst du dich,wenn du den menschen verloren hast für den du alles aufgeben hättest..alles?
wie gehst du damit am besten um?
wenn ich daran auch nur denke,ohne ihn leben zu müssen,bin ich noch mehr dankbar an seiner seite gehen zu dürfen,als ich es ohne schon bin.
wenn du so darüber nachdenkst wie du dich nach einer trennung fühlst,denke ich mir das dies noch ein gefühl ist welches du erträgst,verglichen mit dem gefühl von jemanden getrennt geworden zu sein..ungewollt.wenn du weißt,dass du gerade jetzt in diesem moment vielleicht mit diesem menschen im bett liegen könntest,mit dieser person dein wochenende gestalten könntest,... wenn du weißt,dass du ohne diesen unfall jetzt gerade in seine augen sehen könntest und ihm sagen kannst,dass du dankbar für jeden augenblick an seiner seite bist,das du ihn liebst,ihn brauchst und nie mehr ohne ihn willst und genau so wenig kannst.
und dann fragst du dich 'warum ? warum unbedingt er/sie ?'
du liest es täglich in der zeitung,ein unfall nach dem anderen und denkst dir 'man..diese idioten' .. in dem moment wo du dies eventuell denkst,vielleicht sogar aussprichst,würdest du nicht auf den gedanken kommen,dass dies dir,deiner familie,freunden oder partner passieren könnte.
und dann..ohne das du damit rechnest,klingelt vielleicht mitten in der nacht dein telefon,vielleicht befindest du dich gerade auf arbeit,...denkst an nichts schlimmes und dann sowas...


ich verliere eine träne bei dem gedanken an dich.






Die Radierung „Tod und Frau“ fertigte Käthe Kollwitz 1910 an. Man sieht auf den ersten Blick drei Personen. Es sind eine junge Frau und ein kleines Kind, welches sich an die Mutter krallt, sowie ein Skelett, das den Tod personifiziert. Alle drei Personen sind unbekleidet. Der Tod steht hinter der Frau und klammert sie mit Armen und Beinen, so dass er ihr keine Ausweichmöglichkeit lässt. Er wirkt sehr energisch, kräftig und brutal, während er versucht, die Frau in den Tod zu ziehen. Mit dem rechten Bein kniet er auf der Erde und drückt so ihr rechtes Bein herunter. Mit seinem linken Bein hat er sich über den linken Oberschenkel der Frau gehakt. Über ihrer rechten Schulter sieht man im Hintergrund den Totenschädel mit den leeren Augenhöhlen.
...

4 Kommentare:

  1. wie ein loch ohne boden.
    so stell ich mir das vor.
    das szenario, das jemand in deiner nähe gerade durchmachen muss.
    ich wüsste nicht weiter. nicht wie.


    ich mags hier.

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  2. ich find das ist ein super plan, dass aquarium einfach mal ins wohnzimmer zu stellen. leider ist er schon gescheitert weil wir die superobermegatollgeile wohnung nicht bekommen haben. evtl tuts aber auch ne andere. mal schauen

    liebe grüße dir!
    jules

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  3. Mir strömen die traenen nur so übers Gesicht.

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