18. Mai 2011

end

03:30 Uhr - sie konnte nicht schlafen.stumm lag sie neben ihm.ab und an guckte sie rüber,um zu sehen ob er noch schläft.
wie gern sie genau in diesem moment aufgestanden wäre um ihre sachen zu packen und ihn einfach schlafen gelassen hätte.
jegliche auseinandersetzungen wollte sie sich somit ersparen.
''einfach gehen und wegrennen'',ein paar mal ließ sie sich diesen gedanken noch durch den kopf gehen und entschloss sich,diesen zu vergessen.denn wegrennen war nicht ihr ding.
aber sie konnte auch nicht mit ihm reden,über all das was sie störte.denn so langsam gab sie den kampf gegen ihn und die schmerzen die er in ihr hervorrief auf.
04:30 Uhr - immer noch lag sie wach da.beobachtete ihn und mit jedem blick in seine richtung,verachtete sie ihn mehr.verstehen konnte sie schon lang nicht mehr,weshalb sie damals alles für diesen mann aufgab.
sie richtete sich auf.zog die gardinen zur seite.öffnete das fenster und schaute in die dunkelheit.sie war bemüht etwas zu sehen,die vielen tränen ließen jedoch jedes bild verschwimmen.wie die schönen gefühle,die sie einst in sich hatte.
''alles geht in diesen stunden'',genau dieses zitat war es,welches ihr in diesem moment durch den kopf ging.damals fand sie es noch 'schön'.heute ist es kein zitat mehr,sondern die wahrheit.
05.30 - sie zog sich eine hose und schuhe an.ging in den garten und zündete sich eine zigarette an.es ärgerte sie,mehr als sie dachte,dass er einfach nicht wach wurde,um ihr hinther zu kommen,um einmal zu fragen,was sie momentan bewegte.
sie rauchte eine zigarette nach der anderen.saß auf dem kalten boden.sie schaute in den himmel und musste sich eingestehen,dass es keine chance mehr geben würde,um glücklich zu werden,an der seite dieses mannes..

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